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Channel: Music
Uploaded: December 31, 1969 at 11:59 pm
Author: 12ApostelTV
Length: 03:15
Rating: N/A
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Choral "Der Mond ist aufgegangen"/Strophen 1-51. Der Mond ist aufgegangen,die goldnen Sternlein prangenam Himmel hell und klar;der Wald steht schwarz und schweiget,und aus den Wiesen steigetder weiße Nebel wunderbar.2. Wie ist die Welt so stille,und in der Dämmrung Hülleso traulich und so hold!Als eine stille Kammer,wo ihr des Tages Jammerverschlafen und vergessen sollt.3. Seht ihr den Mond dort stehen?Er ist nur halb zu sehen,und ist doch rund und schön!So sind wohl manche Sachen,die wir getrost belachen,weil unsre Augen sie nicht sehn.4. Wir stolze Menschenkindersind eitel arme Sünderund wissen gar nicht viel;wir spinnen Luftgespinsteund suchen viele Künsteund kommen weiter von dem Ziel.5. Gott, lass uns dein Heil schauen,auf nichts Vergänglichs trauen,nicht Eitelkeit uns freun!Lass uns einfältig werdenund vor dir hier auf Erdenwie Kinder fromm und fröhlich sein!6. Wollst endlich sonder Grämenaus dieser Welt uns nehmendurch einen sanften Tod!Und, wenn du uns genommen,lass uns in Himmel kommen,du unser Herr und unser Gott!7. So legt euch denn, ihr Brüder,in Gottes Namen nieder;kalt ist der Abendhauch.Verschon uns, Gott! mit Strafen,und lass uns ruhig schlafen!Und unsern kranken Nachbar auch!"Eines der schönsten und beliebtesten deutschen Volkslieder ist gleichzeitig ein Kirchenlied: „Der Mond ist aufgegangen" von Matthias Claudius. Zu den sieben Strophen dieses Liedes haben Miguel-Pascal Schaar und Kirchenmusiker Christoph Claus eine siebenwöchige sommerliche Andachtsreihe konzipiert, die von Mitte Juli bis Ende August 2008 jeden Donnerstag Abend in der Zwölf-Apostel-Kirche gefeiert wurde. Die Liturgie war klar, festlich, einladend. Lesung und Vaterunser wurden jeweils in verschiedenen Sprachen vorgetragen und vermittelten so einen sinnlichen Eindruck von der allumfassenden Gültigkeit der christlichen Botschaft. Verschiedene Pfarrerinnen und Pfarrer, aber auch weltliche Redner machten sich Gedanken zu jeweils einer Strophe dieses 1790 von Johann Abraham Peter Schulz in der bekannten Weise vertonten Abendliedes. Christoph Claus stellte an der Orgel verschiedene Variationen von Marcel Dupré vor. Alle Mitwirkenden schufen gemeinsam eine Oase der Ruhe und inneren Einkehr mitten im Wochenalltag."aus dem Gemeindebrief der Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde zu Berlin Schöneberg. |